Im Frühling die Vorsorge gegen Blutsauger wie Zecken nicht vergessen

 

Schon wenn das Thermometer sieben Grad Celsius anzeigt, machen sie sich auf Nahrungssuche: Die Rede ist von Zecken. Mit ihrem Stich können sie gefährliche Krankheitserreger wie Borreliose-Bakterien und Frühsommer-Meningoenzephalitis-Viren (FSME-Viren) auf den Menschen übertragen. Daher sollten gegen die Blutsauger und ihre Stiche stets Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.

 

Zecken können FSME-Viren übertragen

Jeder, der gerne draußen ist, kann sich einen Zeckenstich und damit auch Krankheitserreger wie FSME-Viren einfangen. Diese Viren können eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems auslösen. Auch schwere gesundheitliche Folgen wie dauerhafte Lähmungen sind möglich. Die Zahl der gemeldeten FSME-Fälle lag 2017 bei 476 – damit war es ein Rekordjahr mit dem zweithöchsten Wert seit Beginn der Meldepflicht 2001. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen, die in FSME-Risikogebieten leben oder dorthin reisen, die Impfung. Dennoch stagnieren die Impfraten – teilweise sind sie sogar rückläufig.

 

Vorsorge kann ganz einfach sein

Laut einer GfK-Umfrage unternimmt ein Viertel der Deutschen überhaupt nichts, um Zeckenstiche zu vermeiden. Dabei ist dies ganz einfach: Zu den Vorsorgemaßnahmen gehören die Wahl von langer Kleidung und geschlossenem Schuhwerk, insektenabweisende Sprays, das gründliche Absuchen des Körpers nach Zecken nach jedem Ausflug ins Freie. Zecken können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die häufigste durch Zeckenstiche ausgelöste Krankheit ist im Übrigen mit jährlich etwa zehntausend Neuerkrankungen die Borreliose. Wird sie rechtzeitig erkannt, kann sie gut mit Antibiotika behandelt werden. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht. Deshalb sind die beschriebenen Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche immer angebracht. Weitere Informationen dazu gibt es auch unter http://www.zecken.de.(djd). 

 

Fünf Fakten zu FSME

(djd). Das sollte man zur Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wissen:

1. Die FSME ist eine durch Viren ausgelöste Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Die Viren können durch Zeckenstiche übertragen werden.

2. Patienten können schwere gesundheitliche Folgen wie dauerhafte Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen oder Atemschwäche davontragen.

3. FSME ist nicht ursächlich behandelbar – nur die Symptome können gelindert werden.

4. FSME kann lebensgefährlich sein.

5. Einer FSME-Erkrankung kann neben anderen Vorsorgemaßnahmen mit einer Impfung vorgebeugt werden.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.zecken.de.

 

 

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